Abschied
Ein letzter Blick, ein leises Wort,
ein Teil des Lebens geht jetzt fort.
Warum nur? Ist es wirklich wahr?
Unsre Zeit, sie war doch wunderbar.
Doch schweigt der Raum, ich bin allein,
das Leben wird nie mehr dasselbe sein.
Das Herz ist schwer, so wie mein Gang,
die Kehle zugeschnürt mit einem Strang,
aus Bildern von vergangner Zeit,
die fern erscheint - so fern und weit.
In jeder Träne brennt ein Licht,
in dem sich spiegelt Dein Gesicht.
So geh, mein Freund, mit sanftem Sinn –
der Abschied ist ein Neubeginn.