Frühlingsgefühle

Eigenes Aquarell
Eigenes Aquarell

Ein erster Hauch von warmem Licht,

die Natur verändert ihr Gesicht.

Statt grimmig grau und ewig trüb,

wird nun das Balzen neu geübt.


Ein Vogel zwitschert im Geäst,

das er zur Brautschau nun verlässt.

In Wald und Flur hört man es knistern,

die Knospen sprießen, Rehe flüstern.


Die Hummel brummt im Blütenmeer,

die Triebe groß, der Magen leer.

Der Mensch spaziert mit roten Wangen,

schaut keck umher, ganz unbefangen.


Dann bleibt er stehen, atmet sacht,

spürt, wie das Herz ein Tänzchen macht.

Auch wenn an Jahren nicht mehr jung,

verleiht ihm Frühling neuen Schwung.


Er schaut entzückt auf flotte Käfer,

hellwach wird selbst der Siebenschläfer.

Sogar der Maulwurf, sonst so still,

gräbt Herzchen in sein Erdprofil.

Und wenn der Frühling schier beglückt,

dann spielen Hormone oft verrückt.

Alle Bilder aus eigenem Archiv, Hintergrundbilder Webnode
©️Karin Guterding 
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