Vom Winde verweht
Ein Traum, geträumt in finstrer Nacht,
hat sich auf seinen Weg gemacht.
Beflügelt Menschen, bringt auch Sorgen,
verfliegt im Nichts, am frühen Morgen.
Die Felder flüstern leise Lieder,
der Wind kehrt heim – und nimmt sie wieder.
Ein Blatt, es wird vom Baum geweht,
wenn seine Lebenszeit vergeht.
Auch trägt der Sturm, was einst bestand,
fort in ein unbekanntes Land.
Ein Blick, ein Wort – verweht, verloren,
nicht für die Ewigkeit erkoren.
