Der Mensch

Eigenes Aquarell
"Achtung, Satire! Wer sich wiedererkennt, darf das gern als Spiegel, nicht als Porträt verstehen."
Der Mensch, ein Wesen flüchtig, klein,
will immer gern der Größte sein.
Fragt nicht nach Sinn, nach Zeit, nach Raum,
lebt munter weiter seinen Traum.
Er strebt nach Macht, nach Ruhm, nach Geld,
und formt sich seine eigne Welt.
Er irrt, er lernt, er fällt, er steht,
der Wind sehr oft von vorne weht.
Weht nicht von einem andren Stern -
Gegenwind erzeugt er selbst sehr gern.
Und sobald sich dieser zu sehr häuft,
Mensch nur noch auf der Stelle läuft.